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Eine Welt Maichingen e.V.
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Verein

Eine Welt Maichingen e.V.

Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Böblingen

Vertreten durch:

1. Vorsitzende:

Sabine Kober
Karlsbader Weg 7
71067 Sindelfingen
Tel.: 0 70 31/38 02 33

 

Verantwortlich für den Inhalt:

1. Vorsitzende:

Sabine Kober
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Quellenangabe: eRecht24 Disclaimer

Eine Welt Maichingen e.V.

Zweck des Vereins

Förderung der Entwicklungshilfe und Völkerverständigung

Auf die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede und deren Zusammenhänge zwischen Industrie- und
sogenannten Entwicklungsländern aufmerksam zu machen, ein Bewusstsein dafür in der Bevölkerung zu
bilden und Aktivitäten zu fördern, die das Ziel verfolgen, den „Entwicklungsländern“ Möglichkeiten zu eröffnen,
auf der Grundlage von Gerechtigkeit, Frieden und Selbstbestimmung, die Unterschiede auszugleichen.

Entwicklungsprojekte zu unterstützen. die nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“organisiert sind.

Völkerverständigung und freundschaftliche Begegnung auf multikultureller und überkonfessioneller
Ebene durch Informationen und Aktionen zu fördern und zu intensivieren, sowie eigenständige Kulturen zu
bewahren.
Weltweite ökologische Zusammenhänge zu veranschaulichen und für die Bewahrung von
Lebensgrundlagen einzutreten.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts der
Abgabenordnung „steuerbegünstigte Zwecke“.

 

Wenn die Welt ein Dorf wäre

 Wenn wir die ganze Menschheit (über 7 Milliarden Menschen) auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren und auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, so wäre dieses Dorf so zusammengestellt:

60 Asiaten
14 Afrikaner
11 Europäer
14 Amerikaner (5 Nord- und 9 Südamerikaner)
1 Ozeanier

52 wären Frauen
48 wären Männer

73 Erwachsene (davon 8 Senioren)
27 Kinder

70 Nicht-Weiße
30 Weiße

30 Christen

26 Muslime

13 Hindus

6 Buddhisten

11 nicht religiös

10 lebten mit einer Behinderung

6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen
und alle 6 Personen kämen aus den USA.

46 lebten von weniger als 2,50 € /Tag

80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse

13 könnten nicht Lesen und Schreiben

14 hungerten

24 Erwachsene wären übergewichtig

38 hätten keinen Zugang zu Sanitäranlagen

18 hätten kein sauberes Wasser

76 hätten Elekrizität (die meisten aber nur für Beleuchtung)

12 Menschen sprächen Mandarin

6 Menschen sprächen Arabisch

6 Menschen sprächen Hindi

5 Menschen sprächen Englisch

5 Menschen sprächen Spanisch

2 Menschen sprächen Russisch

1 Mensch spräche Deutsch

13 hätten ein Auto

68 hätten ein Handy

12 hätten einen Computer

25 hätten Zugang zum Internet

Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar, dass das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit, Verständnis, Akzeptanz und Bildung notwendig ist.

 

 

 

15 Jahre danach

Die Halbierung von Armut und Hunger, Grundschulbildung für alle, Senkung der Kindersterblichkeit – bis Ende 2015 soll die Umsetzung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen erreicht werden.

Acht ehrgeizige Ziele, die bis 2015 umgesetzt werden sollten, setzten sich die 189 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) im Jahr 2000. Zum ersten Mal beschloss die internationale Staatengemeinschaft, die Armut in der Welt drastisch zu reduzieren – eine große Herausforderung - eigentlich auch für jeden von uns. 15 Jahre sind vergangen, wo stehen wir heute?

Ziel 1: Armut und Hunger halbieren

Das Ziel der Halbierung der Armut wurde bereits im Jahr 2010 erreicht: Der Anteil der Menschen, die mit weniger als 1,25 Dollar pro Tag auskommen müssen, sank von 47 % im Jahr 1990 auf 22 % im Jahr 2010. Wenngleich dies ein großer Erfolg ist, sind die Fortschritte regional ungleich verteilt. So haben Ostasien und Südostasien die Zielvorgabe erreicht, während andere Regionen wie Afrika südlich der Sahara und Südasien noch zurückliegen.

Dem Hunger in der Welt entsprechend entgegen zu wirken, hat dagegen bislang nicht funktioniert. Die Zahl der Hungernden ist zwar zurückgegangen, konnte jedoch nicht halbiert werden: 842 Millionen Menschen, etwa ein Achtel der Weltbevölkerung, gelten weltweit als unterernährt. Weltweit ist weiterhin jedes siebte Kind unter fünf Jahren untergewichtig.

Ziel 2: Grundschulbildung für alle

Im Jahr 2000 besuchten 102 Millionen Kinder keine Grundschule. In den ersten zehn Jahren der UN-Millenniumskampagne konnten bei der Alphabetisierung beachtliche Fortschritte erzielt werden: 2011 sank die Zahl der Kinder, die keinen Zugang zur Schulbildung erhielten, auf 57 Millionen. Trotzdem befürchten die Vereinten Nationen, ihr Ziel hier nicht zu erreichen. Die Hauptursache dafür ist die andauernde Armut.

Ziel 3: Gleichstellung der Geschlechter

Die wichtigste Voraussetzung und zentrales Teilziel der Gleichstellung ist es, die Benachteiligung von Mädchen bei der Grundschul- und Sekundarschulbildung zu beseitigen, denn ohne Bildung können sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Mädchen und Frauen nicht verbessern. Dieses Ziel sollte bereits bis zum Jahr 2005 erreicht werden und wurde zunächst verfehlt.

2012 hatten nahezu alle Entwicklungsländer die Benachteiligung der Mädchen beim Grundschulbesuch beseitigt oder dieses Ziel nahezu erreicht. Weitere Ansatzpunkte zur Gleichstellung der Frauen sind der Zugang zum Arbeitsmarkt, die Erwerbstätigkeit außerhalb des Agrarsektors sowie die politische Partizipation. Auch in diesen Bereichen gibt es Fortschritte, doch Frauen bleiben weiter benachteiligt.

Ziel 4: Senkung der Kindersterblichkeit

Alle fünf Sekunden stirbt irgendwo auf der Welt ein Kind – das sind 6,6 Millionen Kinder jedes Jahr. Damit wurde das Millenniumsziel, die Kindersterblichkeit von 12 Millionen im Jahr 1990 um zwei Drittel zu senken, klar verfehlt. Die meisten Kinder im Alter unter fünf Jahren sterben an Hunger, Lungenentzündung, Komplikationen bei der Geburt, Durchfallerkrankungen und Malaria.

Ziel 5: Verbesserung der Gesundheit von Müttern

Die Zielvorgabe, die Müttersterblichkeit bis zum Jahr 2015 um drei Viertel zu senken, wird aller Voraussicht nach nicht erreicht. Die Müttersterblichkeit hat sich zwar seit dem Jahr 1990 weltweit fast halbiert, doch noch immer werden vor allem in den Entwicklungsregionen zu viele Mädchen viel zu früh schwanger und zu wenige Schwangere sowohl während der Schwangerschaft als auch bei der Geburt von medizinischem Fachpersonal betreut.

Ziel 6: Bekämpfung von HIV/Aids und anderen Krankheiten

Das erste Unterziel, die Ausbreitung der Krankheit HIV/Aids bis zum Jahr 2015 zum Stillstand zu bringen und langsam umzukehren, wird aller Wahrscheinlichkeit nicht erreicht. Trotz eines beachtlichen Rückgangs der Neuinfektionen in einigen Regionen Afrikas südlich der Sahara, Lateinamerikas und Asiens, steigen die Infektionsraten in Osteuropa und Zentralasien weiter an. Noch immer gibt es 2,5 Millionen Neuinfektionen jährlich. Auch die Zielvorgabe, allen HIV-Infizierten bis zum Jahr 2010 Zugang zu einer medizinischen Behandlung zu ermöglichen, wurde verfehlt.

Ziel 7: Ökologische Nachhaltigkeit

Die Vernichtung von Umweltressourcen verhindern, den Verlust der biologischen Vielfalt bzw. Biodiversität eindämmen, den Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen gewährleisten und die Lebensbedingungen von Slumbewohnern verbessern – so lauteten die Unterziele des Millenniumsziels Nr. 7. Erreicht wurden nur die letzten beiden: 2015 werden voraussichtlich 92 % der Menschen mit sauberem Wasser versorgt.

Ziel 8: Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung

Bei dem zentralen Unterziel des achten Millenniumsziels gibt es zwar erhebliche Fortschritte, doch bleiben die meisten Industrieländer weit unter der Vorgabe zurück, 0,7 % des Bruttonationaleinkommens in die Entwicklungshilfe zu geben.

Und was geschieht nach 2015 ?

Am 25. September 2015 haben 193 UN Mitgliedsstaaten die Nachhaltigkeitsziele bis 2030 verabschiedet: Hunger und extreme Armut sollen auf der ganzen Welt beseitigt werden.

Die Vereinten Nationen haben sich auf einen Fahrplan geeinigt, mit dem bis zum Jahr 2030 weltweit der Hunger und die bitterste Armut überwunden werden sollen. Es geht um die Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung, aber auch um eine klimaschonende Politik in allen 193 UN-Mitgliedsstaaten.

„Niemand darf zurückgelassen werden“, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. „Aber der wahre Test kommt noch, nämlich die Umsetzung. Wir brauchen dafür die Hilfe von überall und von jedem. Wir brauchen politische Verpflichtung und Zusammenarbeit mit allen. Dafür müssen wir uns ändern und über nationale Grenzen hinausgucken.“