Schokolade - made in Afrika

Seit kurzem haben wir im Weltladen eine neue Schokolade - Fairafric.

Eigentlich gibt es bereits ein umfangreiches Sortiment, was ist denn das Besondere an der neuen Schokolade?

Sie wird in Afrika hergestellt!  Dort, wo die Kakaobohnen herkommen.

Was 2013 als Idee begann, ist heute ein kleines Unternehmen, das die erste Bio-Schokolade Made in Africa

im kompletten Umfang nach Europa bringt. Partner von Fairafric sind Kooperative in Ghana:

1.400 Bio-Bauern,die den Kakaoanbauen und das Unternehmen Niche Cocoa Industry Ltd,

das die Kakaobohnen zu Schokolade verarbeit.

Immer mehr Menschen greifen bei uns zu fairtrade Schokolade und engagieren sich so gegen

Missstände in der Kakao-Industrie.Noch immer leben die meisten Kakaobauern unter der Armutsgrenze.

Die 14 Millionen Kakaobauern – darunter Hunderttausende ausgebeuteter Kinder – sehen vom Milliardenmarkt Kakao nur Bruchteile.

Sie sind oft unterbezahlt und müssen unter schwersten Bedingungen arbeiten.

Gegen diese Ungerechtigkeit will Fairafric vorgehen. Das Unternehmen produziert seine fair und in Bio-Qualität hergestellte Schokolade in Ghana, um so die lokale Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.. Außerdem erhalten die Kakao-Bauern einen höheren Preis als bei konventionellen Schokoladeproduzenten.

Das deutsch-ghanaische Start-up fairafric will Kakao-Bauern nicht nur mit Anteilen entlohnen – es zahlt den Bauern auch deutlich mehr als im konventionellen Handel. Der Weltmarktpreis für Kakaobohnen liegt bei ca. 2.000 USD pro Tonne. Durch die Produktion in Ghana gelingt es, das Einkommen deutlich anzuheben. Fairafric zahlen 0,80 USD pro Tafel Schokolade an ihre Partner – mehr als drei Mal so viel wie viele konventionelle Schokoladenproduzenten. Dazu kommt noch eine Prämie von 600 USD pro Tonne.

Wie macht fairafric das? Anders als bei konventioneller und Fairtrade-Schokolade üblich, findet die komplette Produktion der Schokolade am Ernteort statt. Vom Rösten der Bohnen, über das Formen der Schokolade bis zur verpackten Tafel – alles wird in Ghana gefertigt und dann nach Deutschland und in die Welt exportiert. So bleibt mehr Geld vor Ort.

Im Land mehr Einkommen und neue Jobs schaffen, das unterscheidet uns ganz deutlich vom dem bisherigen Ansatz von Fairtrade, bei dem Kleinbauern zwar mehr Geld für ihren Kakao bekommen aber kaum neue Arbeitsplätze entstehen. Diese Wertschöpfung vor Ort ist sicher ein Ansatz, der auch bei anderen Produkten Schule machen wird.

Die Qualität der neuen Schokolade made in Afrika scheut keinen Vergleich. Probieren Sie sie aus.